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     May 25, 2013 06:56 CET
 


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Geschäftsberichte

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. . . kurzfristig eine Überarbeitung Ihrer Textentwürfe, die für den Geschäfts- oder Jahresbericht vorgesehen sind.

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Die Philosophie dahinter:

Geschäftsberichte als Delikatessen
Jahresberichte, Rechenschaftsberichte, Geschäftsberichte – wie immer man sie nennen mag – sind Momentaufnahmen, die ein Bild vom Zustand eines Unternehmens vermitteln. Davon gibt es alle Varianten vom offensichtlich lendenlahmen Produkt einer lästigen Pflichtübung bis zu einem gepflegten, einladenden Aushängeschild, welches eine Firma nuancenreich präsentiert und auch symbolisiert. In der Regel sind Geschäftsberichte aufwendig gestaltet, durchgestylt, mit schönen Fotos und farbigen Grafiken sowie viel Weissraum versehen und auf teures, festes Papier gedruckt, aber lesen mag man sie meistens nicht, weil sie von Protokollschreibern formuliert zu sein scheinen und von publizistischer Kultur unbehelligt sind.

Die einzelnen Abteilungen manch eines Unternehmens, in dem schriftstellerische Begabungen kaum aufzutreiben sind, schreiben auf unbeholfene Weise am liebsten den Vorjahrestext ab und modifizieren ihn mit neuen Zahlen, ergänzen ihn, wenn es halt sein muss, in beamtenhafter Sprache mit neuen Vorkommnissen und eliminieren, was überholt ist. Der teure Bericht ist dann ein Sammelsurium von mehr oder meist weniger qualifizierten Texten und standardisierten Tabellen. Wiederholungen sind häufig; Unterlassungssünden noch zahlreicher, weil niemand das Gesamtkunstwerk geformt und ausgefeilt hat.

Bemerkenswerterweise messen die meisten modernen Firmen der Kommunikation, was immer man darunter verstehen mag, eine grosse Bedeutung zu und geben viel Geld dafür aus; aber nur selten stellt sich die Idee ein, den Geschäftsbericht als Delikatesse zu präsentieren und zu einem Dokument über Unternehmensphilosophie und -kultur auszugestalten. Wenn schon viel Geld für den Geschäftsbericht ausgegeben wird, wäre es doch naheliegend, ihn prägend für das Bild einzusetzen, das sich die Öffentlichkeit von einem Unternehmen machen soll.

Geschäftsberichte sind Bestandteile der visionär unterlegten Politik einer Firma. Diese wird also versuchen, sich im besten Licht zu zeigen, Pleiten, Pech und Pannen herunterzuspielen oder wenn immer möglich zu verschweigen, auch im Wissen, dass die Konkurrenz mitliest. Solche Manipulationen können die Glaubwürdigkeit einer Firma untergraben, besonders wenn allfällige Schicksalsschläge schon vielerorts bekannt sind. Stattdessen wäre es ein Akt der Vertrauensbildung, wenn neben den Erfolgen auch die Probleme angesprochen würden. Gerade bei solchen Gelegenheiten könnte das Management seine Kompetenz im Umgang mit Schwierigkeiten innerhalb des gegebenen und manchmal recht schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes beweisen.

Der Geschäftsbericht darf nicht als ein Rechenschaftsbericht in einer nichtssagenden, aufgeplusterten Sprache und mit angegliedertem Zahlenfriedhof in Erscheunung treten, er soll vielmehr ein lebendiges Dokument für alle Mitarbeiter, Interessenten, Medien, Anleger (Investor Relations) usw. sein, das zum Lesen animiert. Der Bericht kann auch über Menschen sowie über Produkte und deren Schicksale erzählen und die Lust wecken, sich mit den Erzeugnissen des Hauses zu befassen, sie zu kaufen. Die Botschaft auf Glanzpapier ist gelungen, wenn sie schliesslich als Zeitdokument ins Büchergestell geschoben statt der Altpapiersammlung überantwortet wird und wenn man gelegentlich wieder mit Gewinn und nostalgischem Vergnügen darin blättern kann.

Wie bei einem Brief wirkt sich eine unbeholfene Sprache auch in Geschäftsberichten verheerend aus. Offensichtliche Formulierungsnöte lassen eine Firma als dilettantisch erscheinen. Was ist denn von einem Betrieb zu erwarten, der nicht einmal eine vernünftige Autobiographie über einen bestimmten Zeitabschnitt zustande bringt? Das gilt selbstverständlich für alle Firmennachrichten bis hin zu Pressemitteilungen (Public Relations), deren Inhalt oft zitiert und dadurch weiterverbreitet wird, ebenso auch für Imagebroschüren.

Hinweis

Bei der Konzeption und sprachlichen Gestaltung Ihres Geschäftsberichtes sind Ihnen die Schreiber im Textatelier mit Vergnügen behilflich. Wenn Sie uns ausführliches, detailreiches Rohmaterial liefern, werden wir es verantwortungsbewusst verarbeiten und Ihnen innert nützlicher Frist einen attraktiv geschriebenen und auf Wunsch auch sorgfältig gestalteten Geschäftsbericht liefern.

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