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Korrekturen
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. . . die einwandfreie sprachliche und stilistische Bereinigung eines vorhandenen Textes.
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Die Philosophie des Rotstifts:
Eliminieren, was schief gegangen ist
Das Verfassen einer orthographisch und stilistisch untadeligen Arbeit gelingt einzelnen Leuten durchaus, allerdings bei weitem nicht allen. Häufiges Lesen und das bewusste Beachten der Sprache sind gute Voraussetzungen dafür. Hinzu kommen auch Erfordernisse wie jene nach klarer Gliederung, Reduktion auf Wesentliches ohne Verlust von Vollständigkeit, Verständlichkeit, trefflichen Aussagen, bildhaften Beschreibungen usf. insgesamt nach der virtuosen Beherrschung der Kunst des Wortes und der angenehmen Darstellung eines Sachverhaltes mit Hilfe der wandelbaren Sprache. Doch dies alles zusammen unter Zeitdruck, Hektik und beim Klang von Telefongeräten und anderen Apparaten zu schaffen, ist höchst anspruchsvoll und gelingt mit dem besten Willen nur selten.
Zum Glück gibt es die Korrektoren, die wie die Aufsichtsbeamten in der römischen Kaiserzeit sie wurden ebenfalls Korrektoren genannt dafür sorgen, dass am Schluss dennoch alles mit rechten Buchstaben zugeht. Die Wächter mit dem Rotstift müssen für ihre Aufgabe fast so gründlich ausgebildet sein wie die Schreiber im Alten Ägypten (Ghostwriter). Eine überdurchschnittliche Konzentrationsfähigkeit ist eine weitere unabdingbare Voraussetzung für ein untadeliges Ergebnis der Korrekturtätigkeit. Der hohe Anspruch erhellt sofort aus dem Anforderungsprofil dieser Aufgabe, die auf 3 Ebenen gleichzeitig und wenn möglich in einem einzigen Arbeitsgang zu erfüllen ist:
| | 1) | die grammatische und orthographische Fehlersuche und -erkennung; | | | 2) | die Entdeckung von Abweichungen vom Manuskript oder anderen Unterlagen, die im Rahmen des Tastens (d.h. eine mit einer Tastatur ausgestattete Maschine bedienen) entstanden sind und wozu auch fehlende Textstellen zählen, | | | 3) | und das Erkennen von Textstellen oder Textteilen im Manuskript oder auf dem Ausdruck, die falsch sind oder unlogisch zu sein scheinen (Plausibilitätskontrolle), sowie Fehler, die schon beim Recherchieren und beim Erstellen der Vorlage durch den Autor entstanden sind, ebenso Ungereimtheiten, zum Beispiel unterschiedliche Schreibweisen desselben Namens, Pleonasmen (Häufung sinngleicher oder -ähnlicher Wörter), richtige Anwendung stehender Redewendungen und Gleichnisse wenn "der Zahn der eilenden Zeit über offene Wunden Gras wachsen" lässt, ist Vorsicht geboten. Sodann müssen Ausdrücke und Textstellen ausgemerzt werden, die den Autor der Lächerlichkeit preisgeben würden. |
Diese Aufzählung könnte noch erweitert werden. Denn nicht zuletzt ist auch der Stilistik (Textüberarbeitungen), dem Stiefkind vieler Autoren, die ihr zustehende Aufmerksamkeit zu schenken; sie wird oft genug nicht allein in Allerweltstexten sträflich vernachlässigt.
Die kompetente Erfüllung dieser verschachtelten Aufgabe erfordert ein breites Allgemeinwissen, und wenn ein Fachgebiet dem Korrektor wenig vertraut ist oder unglaubwürdige Zahlen oder Angaben auftauchen, muss zumindest seine Alarmglocke in Aktion treten, damit einem fehlerverdächtigen Passus mit Nachschlagewerken zu Leibe gerückt und ein allfälliger Fehler eliminiert werden kann.
Selbstverständlich müssen alle unter Punkt 3 aufgeführten tatsächlichen oder vermuteten Fehlerquellen oder sich aufdrängende Änderungen zwingend mit dem Autor geklärt oder von diesem abgesegnet werden, mit Ausnahme derjenigen, die nach dem gesicherten Wissensstand des Korrektors zweifelsfrei in eigener Verantwortung geklärt werden können.
Unser Textatelier-Korrektor bittet aus seiner jahrzehntelangen Erfahrung heraus alle Lieferanten von Unterlagen und Autoren für Texte dringend, folgende Aspekte zu beachten:
| Namen und Eigennamen sowie Ziffern und Zahlen sind unbedingt zuverlässig und exakt zu recherchieren und bei mehrmaliger Wiederholung derselben Angaben einheitlich (übereinstimmend) wiederzugeben. |
Falls dies unterbleibt, wirken sich Nachlässigkeiten vonseiten des Autors, die nachträgliche Nachforschungen und Abklärungen nötig machen, zeitraubend und kostentreibend aus. Die Korrekturaufwendungen machen in der Regel einen kleinen Bruchteil der Erstellungs-, Druck- und Verbreitungskosten aus. Wer klug ist, lässt Fehler, die man gerade in eigenen Texten leicht übersieht, rechtzeitig ausmerzen und wartet nicht auf eine Gelegenheit, um aus Schaden klug werden zu können. Die Druckfehler in Kochbüchern schmeckt man sogar...
Hinweis: Korrektor Hans Kurt Berner übernimmt Korrekturarbeiten zu den unter Kosten angegebenen Stundenansätzen. Selbstverständlich kann eine Offerte bei ihm auch direkt eingeholt werden: Chesletenrain 21, CH-5023 Biberstein, telefonisch unter +41 62 827 25 61.
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