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     17. Dezember 2018, 20:45 Uhr
 


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Das Benehmen der US-Soldaten

„Ich bin in Rheinland-Pfalz aufgewachsen, zu einer Zeit, als dort noch recht viele US-Soldaten stationiert waren. Wer miterlebt hat, wie diese sich unter anderem bei Volksfesten (daneben-)benommen haben, hat schnell begriffen, dass dies nicht der repräsentative Querschnitt der amerikanischen Bevölkerung sein kann.

In den USA tritt nun mal oft derjenige in die Army ein, der mangels (Aus-)Bildung woanders niemals Arbeit finden würde. Was passieren kann, wenn man diese Leute auf einen fremden Kulturkreis loslässt, braucht einen nicht zu wundern."

Dieser Leserbrief von Dr. Clemens Lamberth , Efringen-Kirchen (D), ist in der Badischen Zeitung vom 21. Mai 2004 erschienen. Damals tauchten immer mehr Bilder von teilweise tödlich verlaufenen Folterungen durch amerikanische Soldaten auf. Und in der internationalen Politik ging es gerade um die Frage, ob die strafrechtliche Immunität der US-Soldaten praktisch für immer aufrechterhalten werden sollte. Die Gründe für das exklusive Recht auf Straffreiheit für US-Army-Angehörige lagen damit auf der Hand.

Die Regierung in Washington setzte noch eine erpresserische Drohung obendrauf. Sie drohte mit dem Abzug ihrer Truppen von Uno-Friedensmissionen, sollte die Sonderregelung vor dem Internationalen Strafgerichtshof nicht verlängert werden. Man wünscht sich ohnehin andere Friedensengel.

Der Rest dieser unendlichen Unrechtsgeschichte ist bekannt.

h.

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