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     19. Oktober 2018, 00:41 Uhr
 


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    Elegie eines liebeskranken Dichters

    Die Hüfte zum Schlürfen, so schlank,
    die Taille zum Knicken, so rank,
    und nicht zum Fassen die Beine,
    so hoch, so hoch tragen sie die Kleine.

    Die Brüstchen zum Schmelzen, so weich,
    das Haar zum Verschwenden, so reich,
    und nichts würden Blicke je taugen,
    wollten sie loten den Tiefgang der Augen.

    Und kaum zu glauben: Sie liest
    Fontane und Heine,
    die Kleine –
    und liebt mich nicht, das Biest!

    Lislott Pfaff

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