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     17. Dezember 2018, 20:43 Uhr
 


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Die Post

"Darüber möchte ich mit Ihnen nicht diskutieren", sagte die Postbeamtin am Schalter mit einem vielsagenden Blick nach oben, weil ich wieder einmal meiner Unzufriedenheit über den service public dieser Post Ausdruck gegeben hatte:

Ein am Freitag verschickter B-Post-Brief von einer 7 km von meinem Wohnort entfernten Ortschaft lag erst am darauf folgenden Dienstag in meinem Briefkasten. Verärgert hatte ich die Bemerkung hingeworfen, dass ich am liebsten keine Steuern mehr bezahlen würde. Deshalb die Reaktion der Postbeamtin am Schalter.

Im Prinzip hatte sie Recht: „Die Post“ wird keineswegs mehr mit meinen Steuergeldern genährt, sondern ist ein sich selbstständig finanzierendes Unternehmen. Umso schlimmer ist die sich ständig verschlechternde Qualität ihrer Dienstleistungen. Aber auch darüber kann natürlich eine Postbeamtin nicht mit ihren Kunden diskutieren. Sie kann ja nichts dafür. Aber wer kann eigentlich etwas dafür?

Lislott Pfaff

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