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     17. Dezember 2018, 20:46 Uhr
 


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Schriftsteller und Alkohol

Gemäss einer Radiosendung von SWR2 (2. Mai 2004) waren die meisten „grossen“ (besser: bekannten) Schriftsteller – von Gottfried Keller über Friedrich Glauser bis Dürrenmatt, um nur ein paar Schweizer zu nennen – Alkoholiker oder zumindest Alkoholfreunde. Aber what about die Schrifsteller innen? War Sappho Alkoholikerin oder Virginia Woolf, waren es Annette Droste-Hülshoff oder die Brontë Sisters? Kein Wort darüber in dieser sonst interessanten Radiosendung.

Hingegen wurde erwähnt, dass der kreative Mann mit Hilfe des Alkohols das Denken abschalten will. Schriftsteller müssen also ihre verschütteten Gefühle freilegen, vom Denken befreien, um in freier Kreativität schreiben zu können.
Schriftstellerinnen brauchen kaum eine solche (alkoholische) Krücke. Denn Frauen sind nicht von reiner Rationalität dominiert. Für sie gehören Gefühle ganz selbstverständlich zum Leben. Sie brauchen sie nicht zuerst vom Denken zu reinigen, mit dem sie sie problemlos verbinden.

Liebe Leserinnen und Leser, ich bitte Sie, die obigen Gedanken nicht als feministische Auslassungen anzusehen, denn ich betrachte mich weder als Feministin noch als Maskulistin – aber was wahr ist, ist wahr, nicht wahr?

Lislott Pfaff

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