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     January 19, 2020 10:01 CET
 


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Reden

Sie benötigen
. . . geordnete Gedanken und Informationen als Manuskript, an das Sie sich bei Ihrer Rede halten können.

Wir schreiben
. . . Ihnen die Rede, auf das Thema und Ihr Publikum zugeschnitten.

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Die Philosophie dahinter:

Reden sollen mehr als "ja, ja, nein, nein" sein
Stellen Sie sich vor, ein Redner trete vor ein grosses Publikum und sage schlicht "ja, ja; nein, nein", wie es die freie Übersetzung des Seneca-Zitates ("Veritatis oratio simplex") gebietet. Damit wäre wenig erreicht. Der römische Politiker, Philosoph und Dichter meinte damit vor fast 2 Jahrtausenden sinngemäss, die Wahrheit liege im einfachen, wohl klar verständlichen Ausdruck. Man solle nicht um den heissen Brei herumreden, sondern die Dinge beim Namen nennen. Werden die Ausführungen dadurch kurz und prägnant, hat man es mit einer Ansprache zu tun.

Eine ausführliche Rede, die komplexe Zusammenhänge eindeutig aufzeigt und kommentiert, ist genauso ein Kunstwerk wie ein informativer, fesselnd geschriebener Bericht von bester Güte. Der Redner muss vor seinem Auftritt genau wissen, was er zum Ausdruck bringen will. Ist das Thema mit seinem (Berufs-)Alltag verbunden, wird er sich ein grobes, stichwortartiges Konzept (Mind Map) zulegen und dann zu jedem Punkt frei sprechen. Solche frisch von der Leber gehaltene Ausführungen machen den stärksten Eindruck, besonders wenn die einfach strukturierte Gedankenfolge leicht nachvollziehbar ist. Es gibt aber auch Reden zu komplexen, zum Beispiel wissenschaftlichen Themen, die man Vorträge nennt und die mit so viel Detailinformationen bestückt sein können, dass sich der Vortragskünstler am besten mehr oder weniger an ein Manuskript hält. Wir behandeln dieses wichtige Thema in seinem separaten Begleittext.

Das farbige Markieren besonders zentraler Gedanken ist auch bei einer Rede eine Orientierungshilfe und gewährleistet, dass Wesentliches nicht vergessen wird. Eine Möglichkeit besteht auch darin, die Rede oder Teile davon auswendig zu lernen, um sich zeitweise vom Papier lösen und den Augenkontakt zum Publikum wieder herstellen zu können. Oder man kann Stichwörter kapitelweise auf eine Leinwand projizieren, die vom Referenten ebenso wie vom Publikum einsehbar ist (Präsentationen). Je nach den rhetorischen Talenten des Referenten liegt die formale Lösung auf der Hand. Wenn auch Auftreten, Aussprache und Gestik wichtige Begleitfaktoren sind, so liegt das zentrale Ereignis einer Rede doch zweifellos in ihrem Inhalt.

Der Referent braucht keine schauspielerische Vorbildung oder Rhetorik-(Redekunst-)Schulung; ein antrainiertes, gestelztes Auftreten und Sprechen, wie es oft in den elektronischen Medien zu beobachten ist, kann befremdend sein und abstossend wirken. Am sympathischsten ist zweifelsohne, wenn sich der Referent natürlich gibt und verhält, wenn man spürt, dass er auf das Publikum eingehen und ihm möglichst viele von seinen Kenntnissen weitergeben will und sich bei den Vorbereitungen redlich bemüht hat.

Es geht darum, die Zuhörerschaft von Anfang an für das Thema durch einen gelungenen Einstieg einzunehmen, zu gewinnen, eine Brücke zu bauen. Wer zuerst einmal sagt, er habe da den Auftrag erhalten, einige Ausführungen zu dieser und jener Sache zu machen, erweckt eher Mitleid als Aufmerksamkeit. Ein frischer Gedanke wäre besser. Die Ausführungen, die den wesentlichen Teil der Rede ausmachen, müssen auf das spezielle Publikum und dessen Vorkenntnisse abgestimmt sein; seine Erwartungen müssen getroffen und übertroffen werden. Dabei soll nicht zuviel und nicht zuwenig erklärt werden. Nackte Zahlen und Angaben müssen bildhaft ausgemalt und durch Vergleiche oder Verhältnisangaben plastisch gemacht werden; gelegentlich eine Anekdote einzufügen, kann belebend wirken.

Durch anschauliche Formulierungen wird die Phantasie der Zuhörerschaft angeregt, sie wird sanft in eine vielleicht unbekannte Welt entführt, gewissermassen auf eine virtuelle Reise mitgenommen. Das Ende ist meistens eine Zusammenfassung; aber es sollte die ohnehin ermüdeten Zuhörer nicht einfach mit einem Wiederkauen von bereits Gesagtem malträtieren und in den Tiefschlaf treiben, sondern sich zu einem Schlussbouquet mit frischen Gedanken entwickeln, zu einem kleinen verbalen Feuerwerk als Dank für das Interesse des Publikums und sein Mitgehen.

Es gibt verschiedene Formen von Reden, etwa Auftritte zum Überbringen einer politischen Botschaft, die mit Hilfe von gedanklichen und stilistischen Kunstgriffen überzeugen wollen. Eine Philippika ist eine Kampf- oder Strafrede, die nach den anprangernden, aufwiegelnden Reden des athenischen Feldherrn Demosthenes gegen König Philipp II. von Makedonien benannt sind; danach benannte Cicero seine 14 Reden gegen Marcus Antonius Philippicae. Zudem können Reden der Wissensvermittlung dienen, allenfalls in Kombination mit unterhaltenden Elementen. Es gibt ferner die Predigten für religiöse Feierstunden, und fast kein Anlass vergeht ohne Rede: Ist sie gut gelungen, bereichert sie, ist sie langweilig, handelt es sich um eine lästige Störung.

Viele prominente Persönlichkeiten lassen sich ihre Reden schreiben, die klassische Ghostwriter-Tätigkeit. Die Auftraggeber stellen die Grundlagen zusammen, geben bekannt, was ihre wichtigsten Aussagen und Ziele sind, vor welcher Zuhörerschaft gesprochen werden soll, und sie beauftragen einen Schreiber damit, dies alles in eine attraktive Form zu bringen. Was dabei herauskommt, können sie selber immer noch nach Lust und Laune modellieren, allenfalls auch spontan, der Situation angepasst. Dieses Vorgehen ist zeitsparend und hat den Vorteil, dass die Fähigkeiten und Gedanken einer weiteren Person eingebracht wurden. Das muss zwangsläufig die Attraktivität und Wirkung einer Rede verbessern.

Das Textatelier entwirft für Sie Reden zu annehmbaren, attraktiven Bedingungen. Wer legen Wert auf eine gründliche, massgeschneiderte Arbeit, aber auch auf eine unkomplizierte Zusammenarbeit.

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