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BLOG vom 15.09.2009


Schiesshorn-Spaziergang: Wasserfälle, Geröll, Muskelkater
Autor: Walter Hess, Publizist, Biberstein CH (Textatelier.com)
 
Arosa erfreut sich zweier stolzer, markanter Hausberge: im Nordwesten das Weisshorn (2653 m ü. M., mit Seilbahn zu erreichen), und gegenüber, im Südosten, das Schiesshorn (2605 m). Weil das Schiesshorn besser zur Jagdzeit passt, weniger bekannt und mühsamer zu erreichen ist, wählten wir dieses für einen Spaziergang, der 7,5 Stunden andauerte. Die Idee dazu kam von meinem zurzeit in der Schweiz weilenden Bruder Rolf P. Hess. Im „Tages-Anzeiger“ vom 03.09.2009 hatte er den Artikel „Die Maienfelder Furgga führt gar nicht nach Maienfeld“ (... sondern nach Davos Frauenkirch) gelesen. Und so wollten wir einmal unsere Geländegängigkeit auf Geröllhalden einem Ausdauertest unterziehen. Eva stellte die Ausrüstung und die Zwischenverpflegung zusammen und begleitete uns. Sie hatte ihre Walkingstöcke bereitgestellt, die Rolf als „Marketingtrick“ heruntermachte. Eva sagte, die Stöcke würden die Arme stärken und die Beine entlasten.
 
Über Herrliberg nach Arosa
Am frühen Morgen holten wir Rolf in Herrliberg ZH ab, wo uns meine Schwägerin Alice, die lieber die Zürichsee-Sicht auskosten wollte, mit einem asiatischen Frühstück mit vielen in mundgerechte Portionen geschnittene Mangos erwartete und als Chinesin selbst vor Schweizerkäse nicht zurückschreckte, sich an die Sitten und Gebräuche des Gastlands anpassend.
 
Wir mussten möglichst schnell aufbrechen, denn die Fahrt hinauf nach Arosa ist ja auch kein Pappenstiel. Besonders die seit 1890 bestehende 29 km lange Kantonsstrasse Chur‒Arosa durchs Schanfigg ist kurvig, etwas eng, oft nicht mit Leitlinien versehen – man muss fast 1 Stunde allein dafür rechnen. Aber der Blick hinüber ins Gebiet Lenzerheide und insbesondere nach Malix GR, wo Eva aufgewachsen ist, war schön. Und oberhalb des renovationshalber eingekleideten, 284 m langen Langwieser Viadukts (1912/14 aus Stahlbeton erbaut) mussten wir einen Fotohalt einschieben. Die Eisenbahnbrücke, einst die weitgespannteste der Erde, ist imposant, sah hinter der Verkleidung im Gegenlicht gläsern aus.
 
Nach Langwies wurden auf der 7,8 km langen Strecke nach Arosa (422 m Höhendifferenz) durch Aufbautrupps und Organisatoren zahllose Strohballen mit Plastiksäcken eingekleidet, die mit geheimnisvollen Schriften wie „Pirelli“, „IXS“ und „Metzeler“ versehen waren. Sie wurden an unfallgefährlichen Stellen am Strassenrand bei Steinbrocken, Kurven und Brückenpfeilern platziert, was eindeutig auf ein Autorennen hindeutete. Und tatsächlich war an jenem 10.09.2009 gerade der Auftakt zum Arosa ClassicCar, bei dem voll auf Zeit gefahren wird. Dabei sind ausschliesslich Fahrzeuge mit Baujahr zwischen dem 01.01.1919 und dem 31.12.1985 zugelassen. Die rostigen Steinbock-Skultpuren, welche die Strasse vor Arosa auf der Böschung begleiten, kennen den Töff und zeigten sich unbeeindruckt. Mich erstaunte dieses Auto-Fantum, zumal Arosa sonst eher bremsend auf den Autoverkehr einwirkt, die Zufahrtsstrasse zwischen Mitternacht und morgens 6 Uhr sperrt und innerorts um Tempo 30 bettelt. Doch zweifellos ist das eher ein Plauschrennen mit Unterhaltungswert als eine verbissene sportliche Veranstaltung.
 
In Arosa um 10.30 Uhr angekommen, informierten wir uns bei „Info-Arosa“; ich kaufte noch die neue Wanderkarte „Arosa-Schanfigg“ für 20 CHF und liess mich über die Wanderung rund ums Schiesshorn aufklären. Das sei keine Sache, sagte die nette, zweifellos berggängige Angestellte. Sie empfahl, die Wanderung im Gegenuhrzeigersinn zu absolvieren, das heisst zuerst dem Bett des Welschtobelbachs, der in die Plessur mündet, zu folgen, zum Alteinsee zu wandern und dann nach Norden hinten ums Schiesshorn herum und übers Furggatobel zurück. Wir folgten dieser Idee, die sich als zweckmässig erwies.
 
Von der ARA ins Welschtobel
So fuhren wir, am Untersee vorbei, zur Kläranlage (ARA) hinunter (1619 Höhenmeter). Die Abzweigung im Dorf oben ist auf der Höhe des Obersees. Bei der Kläranlage sind einige Gratisparklätze. Statt die wackelige Brücke („Schaukeln verboten“) zu überqueren, folgten wir dem Bach westseitig (Wanderwegweiser: Alteiner Wasserfälle 35 Minuten, Alteinsee 2 Stunden); hier fiel der Entscheid, in welcher Drehung der Spaziergang erfolgen sollte. Das Wasser mäandriert in einem breiten, verzweigten Bett und lässt erahnen, welche Gewalten hier bei Hochwasser wirken. Dabei werden Rinnen gefüllt und neue Flussarme geschaffen. Das grobkörnige Geröll lässt das Versickern von Bachwasser zu, und manchmal taucht alles Wasser in den Untergrund ein; das Bachbett ist dann trocken. Das Gebiet ist eine Landschaftsschutzzone.
 
Eine Orientierungstafel beschreibt das „Welschtobel im Wandel der Zeit“. Es war vor der letzten Eiszeit (vor 100 000 bis 10 000 Jahren) ein Flusstal. Dann lag ein Gletscher darin, der den Hang abschliff und das abgeschabte Material talwärts stiess. Nach der Gletscherschmelze blieben nur noch die Seitenmoränen stehen, und der Talgrund füllte sich teilweise mit Gehänge- und Bachschutt auf; hier unten ist auch ein naturkundlicher Wanderweg angelegt. Unsere Route aber führte dann zum Iselwald, einem Erika-Bergföhrenwald (Erico – Pinetum montanae) an; auch einige Birken sind da. Dies ist eine ziemlich seltene Waldgesellschaft aus der subalpinen Stufe im Bereich der massigen Kalke und Dolomite. Der Boden ist flachgründig, skelettreich, kaum verwittert und weist wenig Feinerde und eine geringe Wasserkapazität auf. Das Markenzeichen dieser Waldform sind die aufrechten, knorrigen Bergföhren, die man auch Legföhren nennt. Die Bewirtschaftung beschränkt sich auf die Entfernung von Fichten; das Totholz bleibt liegen.
 
Die Alteiner Wasserfälle
Eva eilte voraus und steuerte hangaufwärts dem Kleinen Wasserfall zu, eine Sackgasse. Das Wasser springt über verschiedene Felsbrocken in die Tiefe – ein urtümliches Bild; irgendwie spürt man die Kraft, die von den Felsen und dem milchig anmutenden Lebenssaft ausgeht. Der Bach hat sich entlang von Klüften in den Fels (Hauptdolomit mit seinen mächtigen Schichtungen, ein Kalzium-Magnesiumkarbonat) eingefressen. Durch die Frostwirkungen sind Steine aus der Felswand ausgebrochen; einzelne Sturzblöcke kann man im Bachbett unter dem Aussichtspunkt mit 2 Holzbänklein erkennen, der auf Murgangschutt angelegt ist. Bei starkem Regen kann das vom Schiesshorn herunterschiessende Wasser Geröll mitreissen und einen Murgang (eine „Rüfe“) auslösen.
 
Wir traten dann wieder den Rückweg zum Hauptwanderweg an und folgten dem Bergwanderwegweiser „Grosser Wasserfall“. Den Anstieg neben den Bergföhren schafften wir locker, und der Blick nach dem von der Mittagssonne beleuchteten Arosa mit seinen teils gewaltigen, gerasterten Hotelkästen, das allmählich wieder auf gleicher Höhe wie wir war, entschädigte die Mühen.
 
Vom Weg nach oben muss man eine Abzweigung zum Grossen Wasserfall = Alteiner Wasserfall machen, die gut signalisiert ist. Diese kurze Strecke über den in den Hang eingegrabenen Weg lohnt sich unbedingt. Zuerst zeigt sich nur ein abstürzendes Rinnsal; doch weiter oben ist das grosse abfallende Wasser zu sehen. Mit dem Rheinfall kann es nicht in Konkurrenz treten, doch das Bild mit dem von den Bergen springenden, stiebenden Bächlein ist schön, wenn auch nicht erschlagend. Selbstverständlich vergrössert oder verkleinert sich dieser Wasserfall je nach Wasseranfall, das Schicksal von jedem Wasserabsprung.
 
Wir nahmen die angenehme Kulisse zum Anlass, unsere Mittagsrast hier zu feiern, gruben in den Rucksäcken nach Brot, Eiern, Tomaten, Käse, getrocknetem Rindfleisch, das in Randensaft mariniert worden war, Tee, Wasser usf. Rolf fand in seinem Rucksack ein halbes Pfund Kokosnusszucker („Sweetener from Coconut“), der laut Packung für den Blutzucker eine reine Freude ist. Diesen Zucker hatte Alice für uns liebenswürdigerweise aus den Philippinen mitgebracht. Das Päckchen hätte eigentlich im Auto bleiben sollen. Rolf nahm sein Monokel hervor, las die Packung und stellte fest, das treffe sich gut – es sei ein ballaststoffreicher Ballast. Der Zucker machte die ganze Wanderung mit. Das erinnerte mich an frühere Eilmärsche im Militär, in deren Vorfeld einzelnen Kameraden ein schwerer Stein in den Rucksack geschmuggelt worden war ...
 
Hinauf zum Alteinsee und zum Fürggli
Wir kehrten mit erleichterten Rucksäcken zum Bergweg zurück und stiegen weiter empor, Richtung Alteinsee. Selbst für die Bergföhren wurde es hier allmählich zu hoch. Man erreicht die Waldgrenze, und der Schotter nimmt überhand. Neben dem Weg halten sich einige ähnlich anspruchslose Alpenpflanzen wie die Walser, die einst ins Gebiet Arosa vordrangen. Auch Kühe werden hier oben noch geweidet, und kleinere Wasserfälle gibt es ebenfalls. Nach längerem Aufstieg kamen wir nach dem Queren des Alteinbachs auf dem Altein Tiefenberg (2251 m) oberhalb des Alteinsees (Uf Altein) an, der die Form eines J (oder eines Spazierstocks) hat. Wenig unter uns war eine Alphütte, wo eine jüngere rothaarige Frau ihre Wäsche besorgte. Hornlose Kühe weideten und kamen bis zum Drahtzaun, um uns näher zu betrachten. 2 braunrote Haus- bzw. Alphühner mit helleren Schwanzfedern steuerten schnurstracks auf uns zu – offenbar in Erwartung von etwas Futter. Eva vertraute ihnen ein Stücklein exotische Biobananenschale an, das gern angenommen wurde.
 
Weitere 40 Minuten seien es bis zum Alteiner Fürggli (Schiesshorn Furgga), dem höchsten Punkt unserer Tour, verkündete der Wanderwegweiser – und eigentlich hatten wir vom Aufstieg, der kein Ende nehmen wollte, ohnehin genug. Aber das Wandern kann man nicht einfach unterbrechen. Die Show must go on. Nach einer annähernden Spitzkehre galt es nun, den Bergsattel zu erreichen, um das Schiesshorn hinten herum begehen zu können.
 
Im linken Oberschenkel und in der rechten Wade spürte ich Anzeichen von Muskelkrampf, und ins linke Auge floss ein Tropfen Schweiss, was den Blick zur Geröllhalde etwas trübte, zum Glück. Denn es war echt demoralisierend, den weiteren Verlauf unseres steilen Wegs weit oben auszumachen und zu wissen: Dort müssen wir hinauf und durch. Ich fragte mich, warum man sich solche Strapazen eigentlich antut. Zudem trat immer mehr Gewölk auf, das sich zunehmend dunkel einfärbte, was überhaupt nicht zur offiziellen Wetterprognose passte. Das Schiesshorn wurde allmählich zum Schreckhorn. Ich setzte Schritt vor Schritt, eine Durchhalteübung, dachte an den Umstand, dass sich die Alpen weiterhin durchschnittlich 1 mm pro Jahr heben und war froh, nicht später hier hinauf zu müssen, wenn sie noch höher sein werden ... korrigierte mich gleich wieder; denn die Abtragung ist nicht weniger gross; die Hebung führt zu Instabilitäten.
 
Was mit mir los sei, fragte Eva, mit ihren Stöcken heftig rudernd, ich sei etwas still geworden. Nichts, es gehe mir gut. Rolf schritt mit den Händen in den Hosentaschen, wie es sich für einen Schweizer gehört, zügig voran, erzählte gerade keine Witze mehr und vertraute mir später an, auch er sei froh gewesen, oben auf der Schiesshorn Furgga (2427 Höhenmeter) angekommen zu sein.
 
Der Blick öffnete sich nach Norden, rechts war die Amselflue. Eine überdimensionierte Kiesgrubenatmosphäre.
 
Auf dem Fürggli kamen gerade 2 junge Deutsche aus Weil vom 200 m höheren Schiesshorn gesprungen – keine Sache. Für sie. Ein Weg dort hinauf war nicht markiert, aber es gäbe schon Pfade, die offenbar nicht eben komfortabel sind.
 
Wir liessen diesen Umweg aus und folgten dem Wegweiser nach Arosa: „1¾ h“. Die Sonne war weg, ein heftiger Wind zog über den leicht begrünten Bergsattel mit den vielen Steinen. Es war kalt. Zum Glück hatten wir Pullovers dabei. Wir durchquerten die von Steinschutthalden geprägte Mondlandschaft, Resultat einer überdurchschnittlich schnellen Erosion. Einige Tümpel belebten den ockerfarbenen Boden, von rotem Heidelbeerlaub zusätzlich eingefärbt.
 
Die Abwärtswanderung war eine Erholung. Arosa, von einigen Sonnenstrahlen erhellt, kam in Sicht: Dort hinunter mussten wir. Das zerfurchte Schiesshorn hatten wir auf der linken Seite. Als wir etwa 40 Minuten spaziert waren, vermeldete ein Wanderwegweiser: „Arosa 1½ h“. Unsere Mathematikkünste versagten.
 
Bald hatten wir die obersten Bergföhren erreicht. Die Bäume wurden zunehmend höher – zum Wald mit knorrigen Föhren, Lärchen mit abblätternder Borke, Birken, vom Wetter ebenso gezeichnet wie ich von dieser Wanderung. Dunkle Wolken schränkten die Sicht ein. Der Hintergrund war grau. Leichter Regen setzte ein. Wir beschleunigten das Abstiegstempo; die Bäume boten einen gewissen Schutz vor dem Wasser. Der Boden war bereits etwas glitschig. Eva eilte voraus. Und als wir über die Wackelbrücke wackelten und die ARA Arosa erreicht hatten, waren wir ziemlich nass, empfanden das aber als echte Abkühlung. Rolf trocknete seine künstlich erweiterte Vollglatze.
 
Ich nahm bei der Kläranlage noch schnell zur Kenntnis, dass in Arosa bereits 1893 mit dem Bau von Kanalisationsleitungen begonnen wurde und die ARA am 20.12.1972 in Betrieb genommen wurde; sie kann das Abwasser von 20 000 Personen bewältigen. Eine saubere Sache.
 
Im „Gspan“
Wir fuhren ins Dorf Arosa hinauf. Ich kaufte in der Feinbäckerei Markus Weber „Echte Bündner Birnbrote“ und folgte dem Rat der Bäckersfrau, im „Gspan“ (www.gspan.ch) zu essen. Das Restaurant ist ganz oberhalb des Dorfs, nahe bei der Bergkapelle, und bietet eine rustikale Gemütlichkeit. Das Haus wurde 1621 erbaut. Und an einer Wand steht auf einem Leinengewebe: „Tue’s Gält uf d Bank / Du bisch ja chrank! / Friss und suuff / Dänn gaat’s au uuf!“
 
Aus solch guten Gründen bestellten wir einen Hirschpfeffer, zumal die Jagd begonnen hatte und der Hirsch ohnehin bereits geschossen war, und Spätzli. Die dicke Rotweinsauce war etwas vom Besten, was ich in dieser Richtung bisher gegessen hatte: vom vielen Wein voller Kraft und mit einer angenehmen Sauerkomponente. Der Wirt, Rolf Oechslin-Schmid, sagte, als ich ihm dafür ein Kompliment machte, die Sauce bereite er immer persönlich nach Mutters Rezept zu, was heissen könnte, dass sie mit etwas Blut eingedickt worden ist, wie es sich gehört. Und unser Hunger war ebenfalls ein ausgezeichneter Koch.
 
Bekanntschaft mit Iva
Was das „Suuffa“ (Saufen) anbelangte, leistete ich mir einen hauseigenen Iva, zumal ich 2 alkoholfreie Chauffeure bei mir hatte. Diese Spirituose war für mich eine Neuentdeckung. Das Iva-Kraut (Achillea millefolium, auch „Moschus-Schafgarbe“ genannt) aus der Familie der Kompositen sehe wie eine Schafgarbe aus und wachse in Arosa auf etwa 1800 Höhenmetern. Es wird in Obstbranntwein eingelegt und nimmt einen angenehm bitteren Geschmack (wegen des Bitterstoffs Ivain) und einen betörenden Gewürz- bzw. Kräuterduft an – wegen des ätherischen Ivaöls. Die Iva ist eine Heilpflanze, wirkt Fieber, Magenschwäche, Seitenstechen usf. entgegen. Der Iva-Schnaps gehört zum kulinarischen Erbe der Schweiz.
 
Somit hatte ich mich wieder einmal in aktiver Kulturförderung geübt, und wir reisten zufrieden heimzu. Es wurde Mitternacht, bis wir via Herrliberg in Biberstein AG ankamen. Wir waren ja inzwischen an lange Reisen gewohnt.
 
Zwischen Herrliberg und Arosa und zurück war Rolf am Steuer; nach den philippinischen Verhältnissen, wo die Strassen ein Mehrzweck-Lebensraum sind, kam ihm das Chauffieren auf Schweizer Strassen wie Sonntag vor. Wahrscheinlich ähneln die Routen auf Cebu und Umgebung etwas unseren Wanderwegen, die wir heute abgeschritten haben. Das einzig Wichtige: Das Ziel zu erreichen, falls nicht bereits der Holperweg mit der schönen Aussicht das Ziel ist – wie immer beim Bergwandern.
 
Der Muskelkater trat anderntags bei keinem von uns Dreien auf, was mit dem magnesiumhaltigen Hauptdolomiten zusammenhängen mag ... Offenbar genügt bereits sein Anblick. 
 
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