Textatelier
BLOG vom: 28.10.2015

Frisch geprägte Aphorismen

Autor: Emil Baschnonga, Aphoristiker und Schriftsteller, London

 


Einsichten gewinnt, wer zwischen Zeilen liest.

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Auch Gedankenketten fesseln. Von diesen lasse ich mich gern fesseln.

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Wer entschlüpfen will, muss zuerst ein Schlupfloch gefunden haben.

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Der Egoist: Jemand einen Gefallen erweisen … Dieser Jemand bin ich allein.

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Wozu sich regen und bewegen, um bloss von einer Pause zur anderen zu gelangen?

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Warum begründen, was auf der Hand liegt?

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Gedulde dich und deine Stunde wird kommen, selbst wenn sie nur eine Stunde dauert.

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Erwartungen lassen lange auf sich warten und kommen meistens anders als erwartet.

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Zwischen gut und böse lässt sich nicht sieben. Sie scheiden von sich selbst, wer sie auseinander hält.

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Wer sich vom Gängelband führen lässt, kann dem Appell der Vernunft nicht folgen.

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Das Erleben erlabt und erfreut am wirksamsten, wenn gütlich geteilt.

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Die Wertschätzung gewinnt, sofern sie auf echten Werten beruht. Doch diese werden leicht verkannt und missachtet.

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Die Jugend kann der Tugend nichts abgewinnen, angesichts eines hübschen Mädchens.

 


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