Startseite 
Kontakt  °  Inhaltsübersicht  
Seite weiterempfehlen
     18. August 2018, 10:00 Uhr
 


Schlossportal
 Kundeneingang

 
 
BLOGs nach Datum sortiert Alle BLOGS zum Zurückblättern
BLOG vom 04.05.2017


Mai-Aphorismen

Autor: Emil Baschnonga, Aphoristiker und Schriftsteller, London


Das Tor zur Torheit ist weit geöffnet. Toren haben freien Zugang.

*

Der Hass bläht sich von selbst und vertieft sich.
Nur mit Disziplin und Willen können wir uns vom Hass befreien und erleichtert aufatmen.

*

Wer will schon das schwächste Glied einer Kette sein?

*

Wozu Schwierigkeiten aus dem Weg schaffen?
Besser, ihnen einen Ausweg bahnen.

*

Treibstoff deute ich als innere Kraft und nicht als Erdöl unter der Erdkruste.

*

Gedanken und Einfälle müssen gefüttert werden, damit sie wachsen und gedeihen.

*

Die Freiheit wird von jenen willkürlich missbraucht, die sie für sich allein beanspruchen wollen.

*

Erfahrungen werden gesammelt und zuletzt im Keller der Erinnerung begraben.

*

Trugschluss: Er glaubte sich dem Himmel auserkoren.

*

Die Wahrheit wird oft von Lügen durchlöchert, die sich nicht stopfen lassen.

*

Spott ist billig.

*

Viel Philosophie ist eng mit dem Dogma verwandt.

*

Das Wort “Vermögen” ist irreführend und wird meistens auf Sachwerte bezogen.

*

Wo der Geist fehlt, herrscht Leere.

*

Der Kritikus steht dem Werk im Weg.
Er will mit seinem vermeintlichen Scharfsinn imponieren.
Er bekrittelt, wo Lob angebracht ist. Wahre Kritik muss begründet sein.

*

Die Philosophen äussern sich gern in Superlativen, worunter “das beste, das schlimmste, das höchste“.

*

Behalte deine geballte Faust in deiner Hosentasche.

*

Lässt den Dichter balzen und tanzen. Das erheitert den Leser.

*

Jemandem verzeihen ist löblich, doch nicht auf Vorschuss, sondern erst nachdem er oder sie gestorben ist.

*

Lieber seinen eigenen Zwängen folgen, statt von fremden beherrscht werden.

*

Philosophen untergraben den Gottesglauben als Grundlage ihrer Existenz.

*

Manifeste, die meine Ansichten einschränken wollen, sind mir zuwider.

*

Takt im Umgang mit Menschen berücksichtigt ihre Gefühle.

*

Brüste dich nicht mit deinen guten Taten. Verrichte sie ohne Paukenschlag.

*

Mit Bildung gelangt man zu Einsichten.

*

Auch aus kleinen Einsichten lassen sich grosse ableiten.

*

Beginne mit einem Konzept, bevor du ein neues Werk beginnst.

*

Neid und Hass liegen eng beisammen.

*

Man bemerkt und durchschaut den Betrug immer zu spät.

 


*
*    *

Ihre Meinung dazu?

 
Nach oben  
Alle Blogs
Liste der bisher erschienenen Tagebuchblätter
Blogs nach Autoren
Blogs nach Autoren
Artikel nach Autoren
Wer was geschrieben hat
  Twitter
Wir sind auch auf Twitter, ebenso unsere Gedankensplitter
 
   
  © 2002-2017 Textatelier