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     20. August 2018, 20:09 Uhr
 


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Eine Betrachtung zu Dummheit und Klugheit

Von Heinz Scholz , Schopfheim (D)

Unwissend, unerfahren, einfältig und unbegabt, das ist laut Wahrig`s Wörterbuch die Definition für „dumm“. „Tu das nicht, sonst bist du bloss der Dumme“ oder „Er sucht einen Dummen, der ihm die Arbeit machen soll“ , sind bekannte Redewendungen, die uns die Dummheit vor Augen führen. In allen Bereichen des täglichen Lebens begegnen wir Dummheit, aber auch Klugheit. Erstaunlich ist, dass es mehr Zitate und Redewendungen über die Dummheit gibt. Wohl deshalb, weil viele Dichter und Denker mehr mit der Dummheit konfrontiert wurden und weniger mit Klugheit. Heute kommt eine neue Dimension der Dummheit dazu, nämlich die Kombination von Dummheit und Frechheit oder Rücksichtslosigkeit. Passend dazu ein jüdisches Sprichwort: „Mit Dummheit allein kommt man noch nicht durch. Man braucht noch ein bisschen Frechheit dazu.“ Betrachen wir einmal, wo Dummheit vorkommt.

Politiker und Wähler
„In der Politik ist es die Ideologie, die Höchstleistungen der Dummheit hervorbringt“ , so Otto Buchegger aus Tübingen. Dieser Autor, der im Internet nicht nur über die Dummheit aufklärt, sondern auch eine Skala entwickelt hat, wie man Dummheit messen kann, hat die häufigsten Erscheinungsformen der Dummheit zusammengestellt. Es sind folgende: Eitelkeit, Rücksichtslosigkeit, Egoismus, Vergesslichkeit, Leichtgläubigkeit, Sturheit, Fanatismus und Hysterie.

„Die Welt wird zu allen Zeiten von Narren regiert oder von Verbrechern. Jede Regierung sorgt dafür, dass das Volk dumm ist und dumm gehalten wird. Dem Volk wird lediglich eingeredet, dass es wichtig ist.“ Dieses Zitat stammt vom österreichischen Dramatiker und Erzähler Ödön Horváth (1901-1938). In der Tat ist es doch so, dass Politiker vor Wahlen mit Versprechungen nur so um sich werfen und diese nach der Wahl nicht einhalten. Der leichtgläubige Wähler ist der Dumme und muss letzten Endes die Zeche bezahlen (höhere Steuern usw.). Vielfach hört man den Spruch: „Stellt euch vor, es ist Wahl (oder Krieg) und keiner geht hin.“ Aber es ist zu bezweifeln, ob eine Erhöhung des Intelligenzquotienten ein Umdenken bewirkt. Es gibt ja auch intelligente Menschen, die in den Krieg ziehen und zur Wahl gehen und unmögliche Kandidaten küren. „Man kann ja doch nichts ändern“ , oder „dann wähle ich das nächste Mal die anderen“ sind häufige Aussprüche der Hilflosigkeit. Das Phänomen des Nichtwählens wird mit Wahlmüdigkeit oder Politikmüdigkeit abgetan. Gäbe es echte Alternativen, dann würden auch die Nichtwähler zur Urne gehen. Aber heute ist es doch so, dass jedes Volk die Regierung hat, die es verdient beziehungsweise die es gewählt hat.

Staatsmänner, die gerade nicht grosse Leuchten sind und dazu noch falsche Berater und schlechte Ghostwriter haben, geben ab und zu Kostproben ihrer Intelligenz zum Besten. Einige Kostproben von George W. Bush finden Sie bei den Zitaten. Es müssen nicht unbedingt Präsidenten oder andere hohe Politiker sein, die Unsinn reden. Es ist auch der kleine Abgeordnete, der hier in Erscheinung tritt. Kürzlich meinte ein Fernsehkommentator, die Politiker sollten erst nachdenken, bevor sie reden. Abraham Lincoln (1861-1865), der 16. Präsident der USA, hat dies schon erkannt und folgenden Spruch in die Welt gesetzt: „Besser schweigen und als Narr erscheinen, als sprechen und jeden Zweifel beseitigen.“

Witz über Schröder und Bush
Zur Aufheiterung des nicht so erfreulichen Themas über die Dummheit ein Witz über Schröder und Bush: Gerhard Schröder besucht George W. Bush und beschwert sich über all die Deutschen-Witze, die in den USA kursieren. „Man könnte meinen, alle Deutschen seien dumm“ , äusserte Schröder. „Du solltest das nicht so ernst nehmen“, antwortete Bush und fuhr beschwichtigend fort: „Es handelt sich ja nur um Witze und nicht um Tatsachten. Es gibt ja auch dumme Amerikaner. Ich werde Dir das gleich beweisen.“ Er ging zu seinem Chauffeur und sagte: „Fahren Sie bitte zu mir nach Hause und sehen Sie nach, ob ich dort bin.“ Der Chauffeur machte sich eiligst auf den Weg. „Der ist wirklich strohdumm“, meinte Schröder. „Da ist doch eine Telefonkabine. Es wäre doch einfacher gewesen anzurufen.“
Quelle im Internet: www.wortwende.de/article/articleprint/147/-1/3

Berater sind auch nur Menschen
Politiker und Firmenbosse, die mit Beratern ihre Intelligenz aufmöbeln wollen, sind nicht immer „das Gelbe vom Ei“, wie man so schön sagt. Es gehört schon eine Portion Dummheit dazu, wenn eine weltbekannte Beratungsfirma Sparziele einer Fusion versehentlich mit der Datumszeile addiert. Oder ein anderes Beispiel: In meiner früheren Firma wurde eine Beraterfirma für 400 000 Franken engagiert, um Sparmassnahmen herauszufinden. Nach einem halben Jahr wurden eine Halbtagskraft, die im Büro arbeitete, und eine Spülfrau mit Abfindung entlassen. Begründung: Man könne hier mehrere Spülmaschinen für den Laborbereich anschaffen und die Arbeit der Halbtagskraft könne ja eine nicht ausgelastete Sekretärin übernehmen. Die anderen Einsparmöglichkeiten waren kaum der Rede wert. Sie waren schon vorher bekannt gewesen. Man hätte sich das Geld für den Berater sparen und die beiden Arbeitnehmerinnen mindestens 10 Jahre beschäftigen können. Stefan Hupka ist überzeugt, dass der Boom der Ratgeber ein Zeichen der Ratlosigkeit der Auftraggeber ist.

Auch die oft unsinnigen Fusionen, die nur dem Machtstreben der Manager dienen, könnte man als Dummheit bezeichnen. Diese Aktionen produzieren Arbeitslose und bringen für die Beschäftigten mehr Stress und Mobbing. Auch bei einer möglichen Fusion zwischen dem deutsch-französischen Pharmakonzern Aventis und Sanofi-Syntélabo könnten 10 000 bis 12 000 Arbeitsplätze verloren gehen. Der Betriebsrat am deutschen Standort bezeichnet eine solche Fusion als „Katastrophe“.
Quellen: „Der Boom der Berater“ von Stefan Hupka, „Badische Zeitung“ (BZ), 22. Januar 2004, und Infos in der BZ vom 28. Januar 2004.

Anlagebetrüger haben leichtes Spiel
Etwa 30 Milliarden Euro beträgt der Schaden durch Anlagebetrügereien pro Jahr in Deutschland. Laut dem Mitteldeutschen Rundfunk gibt es hier 500 bis 700 Vermittlungsfirmen, die suspekte Kapitalanlagen offerieren.

Man kann sich nur wundern, wie viele Menschen auf haarsträubende Lügengeschichten hereinfallen. Ist es Dummheit oder wird bei dem Versprechen von viel Geld der Verstand ausgeschaltet? Dazu einige Beispiele:

Die „Nigeria-Connection“, die im vergangenen Jahr ihren 15. Geburtstag feierte, verspricht den „Kunden“ viele Millionen Dollars, wenn sie riesige Dollarbeträge ausser Landes schaffen. Interessenten, die darauf hereinfallen, müssen eine „geringe Gebühr“ für Überweisungen, Anwaltskosten, Steuern und Bestechungsgeldern entrichten. Die Betrogenen hörten nach den Überweisungen nichts mehr von den Gaunern. Wie die „Badische Zeitung“ vom 19. Februar 2004 berichtete, sollen allein aus der Schweiz jährlich bis zu 10 Millionen Franken in die dunklen Kanäle der Organisation geflossen sein. Ein westdeutscher Stadtkämmerer war von dieser Offerte so begeistert, dass er glaubte, er könne durch den versprochenen Millionengewinn aus Nigeria die Stadtkasse auffüllen…

Ein Kapitän, ein Kaufmann und ein Steuerberater kassierten über 4,5 Millionen Euro von Anlegern für Beteiligungen an Steuerspar- und Abschreibungsgesellschaften im Schiffbau und Windbau. Das Schiff wurde laut Anklage nie gebaut. Für den Windpark in den neuen Bundesländern lagen weder eine Baugenehmigung noch ein Vertrag vor.

Infos dazu finden sich im Internet: www.nigeria-connection.de , www.ga-online.de („General-Anzeiger“, Anlagebetrug um ein „Geisterschiff“ vor Gericht). Wer sich informieren möchte, wie man sich vor Anlagebetrügern schützt, welche Anlageformen man meiden sollte, der kann unter folgender Adresse Infos bekommen: www.mdr.de/escher/archiv/118058.html (Vorsicht! Betrug! – Gaunereien auf der Spur). Auch mit der Suchmaschine Google ( www.google.ch ) sind unter dem Begriff „Anlagebetrügereien“ weitere Hinweise zu erhalten.

Wie man sich vor Anlagebetrügern schützt

(Quelle: Mitteldeutscher Rundfunk, Sendung am 7. Dezember 2000)

- Vorsicht vor „garantierten“ Geldanlagen von 7 Prozent und mehr!
- Vorsicht auch vor Kettenbriefen, die in sagenhaft kurzer Zeit für jeden Riesengewinne bringen sollen.
- Vorsicht vor Kapitalanlagen am Telefon, vor allem vor dubiosen Warentermingeschäften!
Vorsicht vor dem Ja-Sager-Trick, zum Beispiel: Sie wollen doch reich werden? Sie wollen doch sich für Ihr Alter vorsorgen? Sie wollen doch Ihr Geld vor dem Finanzamt schützen? Unvermeidliche Schlussfolgerung: Dann legen Sie Ihr Geld bei uns an.
- Vorsicht vor Anlageorten auf den Bermudas, Bahamas usw.
- Vorsicht vor Anlageprojekten für Immobilien, die über Steuersparmodelle verkauft werden. In den Werbeschriften ist viel von Steuerersparnissen die Rede, aber nicht über Lagekosten und Vermietbarkeit der Objekte.
- Vorsicht vor künstlich geschaffenem Zeitdruck und angeblichem Mangel („... es sind nur noch 2 oder 3 Objekte da.“)!
- Vorsicht vor dem Angstmoment! („Sie wollen doch durch den Euro nicht verlieren. Ein Haus schützt Sie vor Sorgen in der Rentenzeit.“)
- Vorsicht vor mündlichen Verabredungen, denn jedes Geschäft muss unbedingt schriftlich abgeschlossen werden!

 

Macht das Fernsehen schlau?
Um kein falsches Bild aufkommen zu lassen: Es gibt wunderschöne und lehrreiche Sendungen im Fernsehen. Aber leider auch unglaublich viele naive Shows, nervige Talk-Shows und miserable Filme. Viele dieser Shows, Fernsehserien und Filme kommen aus den USA. Diese Shows werden hier einer eingehenden Prüfung unterzogen und für das europäische Publikum aufgearbeitet oder entspringen dem Gehirn der holländischen Produktionsgesellschaft Endemol . In Amerika ist fast alles erlaubt, um die Einschaltquoten hochzutreiben. Im Land der unbegrenzten „Unmöglichkeiten“ werden beispielsweise Schlägershows und so genannte Schockershows gesendet. Bei der ersten Sendung können sich beispielsweise gehörnte Ehemänner mit ihren Kontrahenten auf der Bühne prügeln, und bei den Schockershows werden die nicht eingeweihten Kandidaten einem Schockerlebnis ausgesetzt.

Dann warteten die Kritiker auf den ersten Kandidaten, der gerade einen Herzinfarkt erleidet. Übrigens ist die Extremshow „Fear Factor“ (Angst-Faktor) in den USA schon wieder ein alter Hut. Teilnehmer der Sendung sollten beispielsweise minutenlang in einer Grube mit lebenden Ratten, Schlangen oder Maden aushalten. Wer unter Höhenangst litt, der musste von einem Hochhaus angeseilt herabspringen, oder die Kandidaten wurden von Pferden über den Boden gezogen oder sollten zwischen fahrenden Traktoren hin und her springen. Steigerungen sind in den nächsten Runden vorprogrammiert. Nun planen Privatsender in Deutschland weitere ähnliche Extremshows.

Den Anfang machte RTL mit seiner Dschungelshow . Hier mussten schon fast vergessene Stars eklige Prüfungen über sich ergehen lassen. Die „Badische Zeitung“ berichtete darüber unter der Schlagzeile „Fernsehen aus der Jauchegrube“ Folgendes: „RTL inszeniert mit der Dschungelshow ‚Ich bin ein Star, holt mich hier raus' eine Schlammschlacht auf niedrigstem Niveau – aber die Quoten stimmen“ (bis zu 10 Millionen Zuschauer pro Sendung). Viele forderten die Entsendung unbeliebter und kriegslüsterner Politiker in solche Dschungelcamps. Das wäre wirklich eine weise Entscheidung! Hier hätten sie ein Forum, um ihre Kriegsspiele vorzuführen. Und das ohne Menschenverluste.

Was können wir tun? Ein halbwegs intelligenter Zuschauer kann die Fernbedienung betätigen, um sein Programm zu finden. Hilft auch dieses nicht, dann ist der Ausschaltknopf die letzte Rettung.

Kürzlich hörte ich von einem Menschen, den ich für intelligent halte, Folgendes : „Die heutige Fernsehmacher produzieren Sendungen, die auch der Naivste kapieren soll.“ Wenn dies wahr ist, dann gute Nacht.

Sind Schüler und Lehrer unwissend?
Die PISA-Studie (PISA = Programme for International Student Assessment) brachte es an den Tag. Die Deutschen liegen bezüglich Intelligenz weit abgeschlagen am hinteren Ende der Tabelle. Schuld sind natürlich nicht die Schüler oder Lehrer, schuld ist das Schulsystem. Dazu eine Stellungnahme des deutschen PISA-Konsortiums: „Die Studie zeigt n i c h t, dass deutsche Jugendliche dumm sind! Wir sind bestimmt nicht intelligenter oder dümmer als Leute anderswo! Intelligenz wurde gar nicht getestet, sondern: PISA zeigt, was die Jugendlichen in ihrer Schulzeit gelernt haben. Deshalb wird PISA auch die ‚Schulleistungsstudie' genannt. Und manche anderen Länder schaffen es, dass ihre Schüler/innen tüchtiger werden und in der Schule deutlich mehr lernen als bei uns.“

Einige Platzierungen der PISA-Studie sind im nächsten Kapitel aufgeführt.
In der IGLU-Studie (IGLU = Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung) kam heraus, dass im internationalen Vergleich Deutschland bei den Grundschülern im oberen Leistungsdrittel liegt. Das ist ein Lichtblick!

Sind US-Bürger intelligent?
Es gibt intelligente Menschen in den USA, das bezweifelt niemand. Auf der anderen Seite grassiert eine erschreckende Uninteressiertheit und Unwissenheit. So wurde nach der Kriegserklärung der USA an den Irak eine Umfrage gestartet mit der Kernfrage, wo denn eigentlich der Irak liege. Nur die wenigsten wussten wo. Auch über das „alte“ Europa hatten die wenigsten eine Ahnung.

Passend dazu ist eine nette Anekdote, die Otto Buchegger erzählte.

„Als ich von Deutschland nach den USA ausgewandert bin (heute lebt er wieder in Tübingen D), haben einige Freunde boshaft festgestellt: Nun steigt in beiden Ländern der durchschnittliche Intelligenzquotient.“

In seinem Bestseller „Stupid White Man“ präsentiert Michael Moore die USA als Bananenrepublik mit einer „Junta“ an der Spitze und einer Börse als Spielwiese für Betrüger.

Wenn wir einmal die PISA-Studie heranziehen, dann liegen die US-Schüler im Mittelfeld. Die Schweiz und Deutschland schnitten teilweise schlechter ab.

Hier die Ergebnisse:
Lesekompetenz: 1. Finnland, 10. Österreich, 15. USA, 16. OECD-Schnitt, 18. Schweiz, 22.Deutschland.
Mathematische Kompetenz: 1. Japan, 7. Schweiz, 11.Österreich, 17. OECD-Schnitt, 20. USA, 21. Deutschland.
Naturwissenschaftliche Kompetenz: 1. Korea, 8. Österreich, 14. OECD-Schnitt, 15. USA, 19. Schweiz, 21. Deutschland.

Kommentar von Rudolf Öller im Internet: „Die USA haben sich weit besser als erwartet geschlagen. Dies mag erstaunen, da Amerikaner angeblich keine Ahnung von europäischer Geschichte und Geografie haben. Der Vorwurf kehrt sich um, wenn man uns einfache Fragen über amerikanische Geschichte und Geografie stellt. Wie viele Europäer finden auf Anhieb Washington D.C. (District of Columbia, Hauptstadt der USA) oder den Staat Washington auf einer Weltkarte? Wer weiss, wann die USA gegründet wurden (4. Juli 1776) und wo die Neu-England-Staaten liegen (Nordosten der USA)? Was ist die Hauptstadt von Kalifornien (Sacramento)? Die Amerikaner sind jedenfalls nicht so stupid, wie wir Europäer mitunter glauben. In manchen europäischen Regionen gibt es sogar ‚more stupid white men'.“
Quellen im Internet: http://members.vol.at/roemer/2003/roe_0317.htm ; www.buchegger.com

Sekten und dubiose Heiler
Auch auf dem Gebiet der Sekten gibt es immer wieder Menschen, die auf Heilsversprechungen aller Art hereinfallen. So hatte vor Jahren ein Sektenprediger in den USA eine grosse Schar gutgläubiger Menschen um sich versammelt. Der Höhepunkt jeder „Messe“ war eine Aufforderung über das Mikrofon : „Give me money, give me money!“ Dann flogen ihm die Scheine nur so um die Ohren. Später wurde bekannt, dass dieser Prediger einen sehr luxuriösen Lebenswandel führt. So lebt er beispielsweise in einer riesigen Villa und fährt die teuersten Luxuskarossen. Als dies publik wurde, spendeten die Anhänger weiterhin Scheine. Hier wird mit der menschlichen Dummheit Geld verdient. Als intelligent müsste man nur den Prediger bezeichnen, der dies erkannt hat und ausnützt. Aber nicht nur in den USA gibt es Anhänger solcher Sekten, sondern auch in der Schweiz und in Deutschland. Man muss sich immer wieder wundern, wie Menschen, die als intelligent gelten und im Beruf sehr erfolgreich sind, auf solche Sekten hereinfallen.

Kürzlich wurden Fakten über dubiose Heiler in Russland bekannt . „Russland sucht Erlösung bei Wunderheilern, doch die meisten Naturheiler sind Scharlatane und können Basilikum nicht von Brennnesseln unterscheiden“, wie die „Badische Zeitung“ am 31. Dezember 2003 berichtet. So empfahl eine Heilerin bei Potenzstörungen Folgendes: Die Betreffenden sollten ein weisses Tuch mit flüssigem Mäusefett tränken, in einer Kirche weihen, dreifach verknoten und bei Vollmond auf einem Friedhof vergraben.

Lehrer in staatlichen Schulen empfehlen bei einer Grippewelle das Auslegen von Knoblauchzehen auf den Schulbänken. Grund: Nicht nur Dracula, sondern auch Viren fürchten Knoblauch.

Für 50 USD gibt es unfehlbare Mittel gegen alle möglichen Krankheiten, auch Flüche werden aufgehoben oder ausgesprochen, wie es eben der Kunde wünscht.

Die Enkel einer Wunderheilerin versprechen „spontane Massenheilungen“ für 500 Rubel gegen Vorkasse in St. Petersburg. Säle mit 1000 Plätzen waren stets ausverkauft. Trotz Verbot boomt das Geschäft.

Nach Ansicht von Korrespondenten sollen 90% solcher Heiler Scharlatane sein. Viele haben einen heissen Draht zum Jenseits. Auf jeden Fall besitzen sie einen ausgeprägten Geschäftssinn. Auch ein Zeichen von Intelligenz? Wie sagte einmal ein Ausbilder einer Drückerkolonne: „Jeden Tag stehen einige Dumme auf, und die müsst ihr finden.“ Gäbe es keine solchen gutgläubigen Menschen, dann sähe es auch mit der Intelligenz dieser Abzocker schlecht aus.

Wir brauchen gar nicht mit dem Finger auf Russland zu zeigen. Auch bei uns gibt es genug Leute, die darauf abfahren. So macht schon seit Jahren Erika Bertschinger-Eicke* von Fiat Lux als Heilerin Furore. Ein Verkaufsschlager ist das Heilwasser, das die Sektenchefin mit kreisender Handbewegung in einer Badewanne mit dem göttlichen Athrumstrahl auflädt. Sie bietet auch viele „kosmische und spagyrische“ Mittel an, die gegen Leukämie, Tuberkulose, Multiple Sklerose und Aids helfen sollen. Dazu das Katholische Bibelwerk aus Linz: „ Nichts von diesem Esoterikmix ist originell, die Parallelen und Querstränge zu J. Lorber, G. Wittek und Geistige Loge Zürich der Beatrice Brunner sind offenkundig.“
Quelle im Internet: www.dioezese-linz.or.at/pastoralamt/weltanschauungsfragen/fiatlux.asp

* Uriella ist 1929 in der Schweiz geboren, ehemals Dolmetscherin und Chefsekretärin. Nach einer Gehirnerschütterung, die sie sich bei einem Reitunfall zugezogen hatte, wurde ihr „Kleinhirn besonders für das Empfangen der (göttlichen) Bildersprache“ zubereitet. Sie versteht sich seither als „Sprachrohr Gottes“, durch das Gott in der Ich-Form zur Menschheit spricht. Sie glaubt fest daran, in einem früheren Leben ausser ein Engelwesen und die Ägypterin Nofretete auch Maria Magdalena, die Schwester des Lazarus zu Bethanien, gewesen zu sein.

Klugheit schützt nicht vor Dummheit
Immer wieder ist man erstaunt, wie angeblich kluge Menschen die grössten Dummheiten machen. Auch ein kluger Mensch, der nur ein einseitiges Fachwissen hat, kann sich auf anderem Gebiet kräftig blamieren. Diese Fachidioten prahlen dann noch mit ihrem Wissen. Als vor etlichen Jahren in einer Fernsehsendung ein Musikgenie viele Fragen zum Thema Musik richtig beantwortete und eine simple Frage aus einem anderen Gebiet nachgeschoben wurde, musste es passen. Diese Frage hätte ein Schüler in der 3. Klasse beantworten können.

Wer im Freundeskreis oder auf Partys seine Klugheit zu sehr in den Vordergrund stellt, gilt dann gleich als Streber oder Besserwisser. Hier sollte man nach Kurt Tucholsky vorgehen, der einmal sagte: „Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.“

Rückgang der Intelligenz durch Umweltgifte?
In seinem Buch „Endstation Gehirn“ sieht Christoph Williams als Hauptgrund der Bedrohung der menschlichen Intelligenz die Vergiftung der Umwelt durch Schwermetalle, radioaktive Stoffe, chemische Umweltgifte und die Mangelernährung. Hier ein Zitat: „Ob es nun gefällt oder nicht, in der nahen Zukunft wird die Welt immer mehr Menschen umfassen, die unter GVU (geistiger Verfall aufgrund von Umwelteinflüssen) in verschiedenen Schweregraden leiden.“

Der Autor ist der Ansicht, dass das zentrale Nervensystem schon so stark geschädigt ist, dass ein globaler Rückgang der menschlichen Intelligenzleistung nicht mehr verhindert werden kann.

Schon vor Jahren wurde bekannt, dass Blei die Intelligenz vermindert. Ferner zeigten Kinder, die viel Blei in den Milchzähnen hatten, deutliche Reaktionsverminderungen und Verhaltensauffälligkeiten (erhöhte Ablenkbarkeit, geringes Durchhaltevermögen und grössere Zerstreutheit). Bleibelastete Erwachsene waren depressiv, müde, konnten schlecht schlafen und sich nicht konzentrieren.

Frau Dr. Eleonore Blaurock-Busch weist darauf hin, dass Aflatoxine, Bor, bestimmte gesättigte Fette und Zinkmangel zu Lernschwierigkeiten und Gedächtnisstörungen führen.

Buchtipps: „Endstation Gehirn“ von Christopher Williams, Verlag Klett-Cotta, 2003, ISBN: 3-608-91015-8.
„Orthomolekulartherapie in der Praxis“ (Mit Nährstoffen heilen) von E. Blaurock-Busch, Natura Med Verlag, Neckarsulm 1995, ISBN: 3-930706-03-2.
„Mineralstoffe und Spurenelemente“ von Heinz Scholz , Trias Verlag, Stuttgart 1996, ISBN: 3-89373-360-4.
Quelle im Internet: Eine 12-seitige Information des Heise Zeitschriften Verlages gibt es im Internet (Google-Suchmaschine unter „Die Verblödung schreitet voran“ , Bericht von Ulrich Berger und Christoph Stein vom 30.09.2003).

Essen wir uns dumm?
„Essen wir uns dumm?“ ist ein Buchtitel von Hans-Ulrich Grimm . Der Autor ist überzeugt, dass „uns die Lebensmittelindustrie um den Verstand bringt“. In zahlreichen Beispielen bringt der Autor Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson und Hyperaktivität mit der Ernährung in Verbindung. Er nennt als Übeltäter die Ernährungsindustrie, die ihre Produkte mit Zuatzstoffen versetzt, die sich nachteilig auswirken.

Ein Mitarbeiter des UGB-Forums in einer Buchbesprechung: „Das Ganze liest sich spannend wie ein Roman. Durch die vielen Geschichten und persönlichen Beispiele ist allerdings schwer zu unterscheiden, was auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht und was Erzählung ist. Die Ernährungslüge von Grimm regt jedoch dazu an, den Machenschaften der Lebensmittelindustrie genauer auf die Finger zu schauen. Nach der Lektüre wird sicher der eine oder andere genau überlegen, was bei ihm auf den Teller kommt.“

Buchtipp: „Die Ernährungslüge. Wie uns die Lebensmittelindustrie um den Verstand bringt“ von Hans-Ullrich Grimm, Droemer Verlag, München 2003, ISBN: 3-426-27286-5.

Brainfood – Macht Essen klug?
Durch bestimmte Nahrungsmittel und Vitalstoffe (Aminosäuren, Mineralstoffe, Vitamine, Cholin, sekundäre Pflanzenstoffe) ist es möglich, die Hirnaktivität zu steigern. Einige Nahrungsmittel wirken sogar stimmungsaufhellend. Durch eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung können Konzentrationsschwächen und innere Unruhe abgemildert werden. Am meisten profitieren solche Menschen, die unter einem Mangel leiden. Die ausreichende Zufuhr der Vitalstoffe ist deshalb so wichtig, weil sie für die Herstellung und Freisetzung von Neurotransmittern wichtig sind. Neurotransmitter sind Botenstoffe, sie versetzen unser Gehirn in Freude, Konzentration oder Depression.

Zu den Neurotransmittern gehören Endorphine, Serotonin und Acetylcholin.
Serotonin steigert die Denk- und Konzentrationsfähigkeit und sorgt für ein entspanntes und zufriedenes Gefühl. Auch für einen erholsamen Schlaf ist Serotonin von Bedeutung. Damit Serotonin produziert wird, benötigt unser Körper komplexe Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffe. Diese Stoffe sind enthalten in Reis, Kartoffeln, Vollkorngetreide, Brot, Nüssen, Bananen und Ananas.

Acetylcholin sorgt für schnelle Denkprozesse. Dieser Stoff wird aus Cholin gebildet. Cholin ist vorhanden in Soja-Lecithin, Bierhefe, Tofu, Nüssen, Weizenkeimen, Leber, Ei und Käse.
Endorphine (endogene Morphine) wirken wie eine Droge. Sie euphorisieren und steigern die Laune. Die bei einer sportlichen Betätigung freigesetzten Endorphine und Enzephaline setzen nicht nur die Schmerzschwelle herab, sondern mindern auch Ängste, erzeugen Wohlbehagen und stimulieren die Interleukin- und Interferonproduktion. Es sind Stoffe, die im Abwehrgeschehen eine wichtige Rolle spielen.
Stimmungsaufhellend wirken insbesondere Bananen, Schokolade und Kakao. Die Wissenschaftler sagen „Schokolade macht glücklich“, während die Geniesser schwärmen, die Schokolade sei köstlich, göttlich, zart und begehrenswert.

Fazit: Probieren wir doch einmal die gehirnaktivierenden Nahrungsmittel aus. Vielleicht können wir dann viel schneller denken, als man dachte. Walter Hess , unser sehr aktiver und geistig geforderter Schöpfer des Textateliers, schwört auf die von seinen eigenen Bäumen geernteten Walnüsse. Dies möchte ebenfalls ich ausprobieren. Seit kurzem steht immer ein Schälchen Walnüsse auf meinem Arbeitstisch. Nun hoffe ich auf geistige Höhenflüge.

Buchtipps: „Das ABC der Vitalstoffe“ von Dr. med. Wolfgang Busse und Heinz Scholz , Haug Verlag, Heidelberg 2001, ISBN: 3-8304-2060-9.
„Brainfood Fitmacher für kluge Köpfe“ , Mosaik Verlag, München, 2001. ISBN: 3-576-11323-1.

Zitate über die Dummheit

Gute Beispiele für kollektive Dummheit sind in Deutschland das Auto, in England die Royals, in den USA die Handfeuerwaffen.
Otto Buchegger

Mein Verzeichnis von Bösewichten wird mit jedem Tag, den ich älter werde, kürzer und mein Register von Toren vollzähliger und länger.
Mit Der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens.
Friedrich von Schiller (1759-1805)

Es gibt Kamele mit einem Höcker und welche mit zweien. Aber die grössten haben gar keinen.
Arthur Schopenhauer (1788-1860)

Gibt es eine Eigenschaft der menschlichen Natur, die man nicht erwerben kann, die angeboren sein muss, so ist es die Dummheit.
Ludwig Börne (1786-1837)

Ein Kluger bemerkt alles. Ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Heinrich Heine (1797-1856)

Auch der Dumme hat manchmal einen gescheiten Gedanken. Er merkt es nur nicht.
Danny Kaye (nordamerikanischer Filmkomiker)

Ein gelehrter Dummkopf ist ein grösserer Dummkopf als ein unwissender Dummkopf.
Jean Baptiste Molière (1622--1673)

Gegen die Dummheit ist kein Kraut gewachsen.
Aus Japan

Dummheit, die man bei andern sieht, wirkt meist erhebend aufs Gemüt.
Dumme Gedanken hat jeder – nur der Weise verschweigt sie.
Wilhelm Busch (1832-1908)

Toren und gescheite Leute sind gleich unschädlich. Nur die Halbnarren und Halbweisen, das sind die gefährlichsten.
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

Die Dummheit überschreitet keine Grenzen. Überall, wo sie hintritt, ist ihr Territorium.
Stanislaw Jerzy Lec (1909-1966)

Die Dummköpfe sollten den geistreichen Leuten mit ebensoviel Misstrauen begegnen, wie diese Verachtung für sie hegen.
Antoine de Rivarol (1753-1801)

Dumme Mädchen und hässliche Frauen sind unschätzbare Kostbarkeiten.
Aus China

Dumm ist nicht, wer etwas Dummes begeht, sondern wer seine Dummheit nachher nicht zu bedecken versteht.
Balthasar Gracián (1601-1658)

Es gibt nichts Schöneres, als dem Schweigen eines Dummkopfes zuzuhören.
Helmut Qualtinger (1928-1986)

Das Recht auf Dummheit wird von der Verfassung geschützt. Es gehört zur Garantie der freien Entfaltung der Persönlichkeit.
Mark Twain (eigentlich Samuel Langhorne Clemens; 1835-1910)

Am auffälligsten unterscheiden sich die Leute dadurch, dass die Törichten immer wieder dieselben Dummheiten machen, die Gescheiten immer wieder andere.
Karl Heinrich Waggerl (1897-1973)

Wenn fünfzig Millionen Menschen etwas Dummes sagen, bleibt es trotzdem eine Dummheit.
Anatole France (1844-1924)

Idioten sind eine weise Einrichtung der Natur, die es den Dummköpfen erlaubt, sich für klug zu halten.
Viele Menschen sind gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, dies mit leerem Kopf zu tun.
Orson Welles (1915-1985)

Wir leben im Zeitalter der Überarbeitung und der Unterbildung; das Zeitalter, in dem die Menschen so fleissig sind, dass sie vollkommen verdummen.
Oscar Wilde (1854-1900)

Auch ein Dummkopf pflegt manchmal nachzudenken; aber immer erst nach der Dummheit.
Jean-Jacques Rousseau (1712-1778)

Der Gescheitere gibt nach! Eine traurige Wahrheit; sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit.
Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916)

Vernunft muss sich jeder selbst erwerben, nur die Dummheit pflanzt sich gratis fort.
Erich Kästner (1899-1974)

Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand; jeder glaubt, genug bekommen zu haben.
Jacques Tati (1908-1982)

Lache nie über die Dummheit der anderen. Sie ist deine Chance.
Winston Churchill (1874-1965)

Dummheit ist keine Schande. Hauptsache, man hält den Mund dabei.
Werner Mitsch

Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel.
Bertrand Russel (1872-1970)

Wer die Dummköpfe gegen sich hat, verdient Vertrauen.
Jean-Paul Sartre (1905-1980)

Unfähigkeit schützt nicht vor Karriere.
Aus „Murphys Bonner Gesetzen“

Wenn Dumme fliegen könnten, dann wäre das hier ein Flugplatz.
Mike Kelly

Man empfindet es oft als ungerecht, dass Menschen, die Stroh im Kopf haben, auch noch Geld wie Heu besitzen.
Gerhard Uhlenbruck

Mit leerem Kopf nickt es sich leichter.
Zarko Petan (slowenischer Aphoristiker)

Jede Dummheit findet einen, der sie macht.
Tennessee Williams (1911-1983)

Jeder Mensch glaubt, er sei unter allen der wichtigste, der beste; aber nur der Narr und der Dummkopf haben den Mut, es zu sagen.
Jean Paul (eigentlich Johann Paul Friedrich Richter;1763-1825)

Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher.
Albert Einstein (1879-1955)

Je öfter eine Dummheit wiederholt wird, desto mehr bekommt sie den Anschein der Klugheit.
Voltaire (1694-1778)

Es stimmt nicht, dass gegen die Dummheit kein Kraut wächst. Es wird nur keines angepflanzt.
Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799)

Der Verstand und die Fähigkeit, ihn zu gebrauchen, sind zwei verschiedene Gaben.
Franz Grillparzer (1791-1872)

Deutsche Sprichwörter und Redensarten

Die dümmsten Bauern haben die grössten Kartoffeln.

Die Dummen werden nicht alle.

Die Dummen haben das meiste Glück.

Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen.

Dummheit und Stolz / Wachsen auf einem Holz.

Dumm wie Bohnenstroh.

Dumm aus der Wäsche gucken.

Dümmer, als die Polizei erlaubt.

Durch Schaden wird man klug.

„Kluge“ Zitate von George W. Bush

Die folgenden Zitate stammen aus Bushs Zeit als Gouverneur von Texas (weitere Zitate – auch in Englisch - sind im Internet zu finden):

„Die grosse Mehrzahl unserer Importe kommt von ausserhalb des Landes.“
„Wenn wir keinen Erfolg haben, laufen wir Gefahr, zu versagen.“
„Der Holocaust war eine schlimme Zeit in der Geschichte unseres Landes. Ich meine dabei die Geschichte dieses Jahrhunderts, in dem wir alle gelebt haben. Ich habe in diesem Jahrhundert nicht gelebt.“
„Ich habe in der Vergangenheit gute Entscheidungen getroffen. Ich habe in der Zukunft gute Entscheidungen getroffen.“
„Die Zukunft wird morgen besser sein.“
„Ein niedriges Wahlergebnis ist ein Zeichen, dass weniger Leute zur Wahl gehen.“
„Frei heraus gesagt, Lehrer sind die einzige Berufsgruppe, die unsere Kinder ausbildet.“
„Es ist nicht die Verschmutzung, die unserer Umwelt schadet. Es sind die Unreinheiten in unserer Luft und im Wasser, die das tun.“
„Wir können alle Fehler machen, aber ich werde Sie nicht über die Fehler aufklären, die wir gemacht oder nicht gemacht haben.“
Quelle im Internet: www.funfocus.net/texte/bushzitate.htm

Klugheit

Ein Mensch hat 3 Wege, klug zu handeln. Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste. Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste. Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste.
Konfuzius (um 551 bis um 479, chinesischer Philosoph)

Klug kann nur ein guter Mensch sein.
Aristoteles (384-322 v.u.Z.)

Ein guter Kopf weiss alles zu benutzen.
William Shakespeare (1564-1616)

Eine gescheite Frau hat Millionen geborener Feinde: Alle dummen Männer.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (1830-1926)

Ob ein Mensch klug ist, erkennt man viel besser an seinen Fragen als an seinen Antworten.
Antoine Pierre Marie de Levis

Klugheit steckt nicht in den Jahren, sondern im Kopf.
Aus Armenien

Met ist nicht in jedem Kruge,
Klugheit nicht in jedem Kopf.
Aus Finnland

Man überschätze die Klugheit nicht! Sind denn die besten Menschen – die sich für andere aufopfern – klug?
Jakob Bosshart (1862-1924)

Klugheit und Liebe sind nicht füreinander gemacht. Wächst die Liebe, so schwindet die Klugheit.
François de La Rochefoucauld (1613-1680)

Je klarer das Wasser, desto weniger Fische. Je klüger ein Mensch, desto weniger Weisheit.
Aus China

Klugheit ist nützlich für alles und ausreichend für nichts.
Aus Frankreich

Klugheit hat noch nie einen Menschen an Dummheiten gehindert, die aus einem entzündlichen Teil seines Gefühls kommen.
Stefan Zweig (1881-1942)

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.
Kurt Tucholsky (1890-1935)

Der Nachteil der Intelligenz besteht darin, dass man gezwungen ist, ununterbrochen dazuzulernen.
George Bernard Shaw (1856-1950)

Klugheit ist oft lästig wie ein Nachtlicht im Schlafzimmer.
Ludwig Börne (1786-1837)

Deutsche Sprichwörter

Der Klügere gibt nach.

Der Kluge verkauft seinen Essig teurer als der Narr seinen Honig.

Kluge Hühner legen auch in die Nesseln.

Literatur

„Die Dummheit der anderen ist Deine Chance“ (Zitatenschatz für Manager) von Ernst Günter Tange, Eichborn Verlag, Frankfurt a. M., 1992.

„Einsichten und Aussichten“ (Erfolgsmaximen in 1000 Sprichwörtern und Lebensweisheiten) von Rolf Jeromin, Praesentverlag Heinz Peter, Gütersloh, o. Jahreszahlangabe.

„Das Grosse Krüger Zitaten Buch“ von J. H. Kirchberger (Herausgeber), Wolfgang Krüger Verlag, Frankfurt a. M. 1977.

Internet

www.buchegger.de (u. a. berichtet Otto Buchegger über seine Erlebnisse mit der amerikanischen Dummheit, er klärt auf, was Dummheit ist, wie man Dummheit messen kann. Er stellte eine Skala der Dummheit auf. Buchegger hat auch ein Buch geschrieben mit dem Titel „Die Kunst der Klugheit“, dazu gibt es Links zu den 300 Regeln).

Zitate, Sprüche, Aphorismen über die Dummheit: http://msd.twoday.net/topics/Dummheit
Zitate, Sprüche, Aphorismen über die Klugheit: http://msd.twoday.net/topics/Klugheit

Zusammengestellt von Heinz Scholz, Schopfheim (D)

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