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BLOG vom 27.12.2018


Wanderjahr 2018: Drei Zinnen, Belchen, Grellingen

Autor: Heinz Scholz, Wissenschaftspublizist, Schopfheim D 

 

Alle Jahre wieder kommen in diversen Zeitungen, im Fernsehen und auch im Rundfunk Jahresrückblicke. Deshalb kam ich auf die Idee, einige Höhepunkte des Wanderjahrs 2018 mit Fotos zu präsentieren. Den letzten Rückblick schrieb ich 2012 (Blog vom 08.01.2013: Wander-Erfahrungen: Was betagte Füsse leisten können). Damals konzentrierte ich mich auf die Höhepunkte und stellte auch gesundheitliche Aspekte des Wanderns vor. Auf diese verzichte ich jetzt, da sämtliche Blogs im Textatelier nachzulesen sind.

2018 war wiederum ein ereignisreiches Wanderjahr. Kaum zu glauben, dass wir etwa 40 Wanderungen im Schwarzwald, im Schweizer Jura und im Elsass durchführten. Die 5 Wanderungen anlässlich unserer Wanderwoche in Südtirol sind nicht mitgerechnet.
Ein grosses Dankeschön muss ich unseren Wanderorganisator Toni von Lörrach aussprechen, der sämtliche Touren akribisch und mit viel Engagement ausarbeitete.

 


Blick auf den Belchen
 

Blick auf den Belchen
Auf einer Wanderung in der Nähe von Häg-Ehrsberg hatten wir am 11.12.2018 einen fantastischen Blick auf den schönsten Schwarzwaldberg, den Belchen (1414 m ü. M.). Diesmal zeigte er sich mit einer Schneekuppe. Es war ein schöner Kontrast: Der Schnee auf dem Gipfel und das Grün der Landschaft unten. Dieses Bild wurde unter der Rubrik „So gesehen“ in der „Badischen Zeitung“ vom 22.12.2018 publiziert.

 


Blick auf Muggenbrunn
 

Erlebnis-Rundweg Muggenbrunn
Der Erlebnis-Rundweg Muggenbrunn wurde kurz vor unserer Wanderung (11.09.2018) eröffnet. Auf einer Gesamtlänge von 7,5 km (ca. 2-3 Stunden Gehzeit, jeweils 287 m Auf- und Abstieg) erlebten wir den Höhen-Luftkurort Muggenbrunn in seinen verschiedenen Facetten. Interessant sind die 11 Themenstationen, die Infos zur Dorfgeschichte, zum Dorfleben, zu Natur und Umwelt vermitteln. Auf dem Franzosenberg hatten wir einen fantastischen Blick auf Muggenbrunn, die Schweizer Alpen und auf die umliegenden Schwarzwaldberge.

 


Wappenfelsen bei Grellingen
 

Der Wappenfelsen bei Grellingen
Am 07.11.2018 unternahmen wir zum 2. Mal eine Wanderung in der Umgebung von Grellingen. Der Ort gehört zum Kanton Basel-Landschaft und zum Bezirk Laufen. Über die 1. Wanderung verfasste ich einen Blog (Blog vom 18.12.2013, Rund um Grellingen: Wappenfelsen, Karstlehrpfad und Höhlen).
Besonders interessant fanden wir die Wappenfelsanlage im Gebiet „Chessiloch“. Während des Ersten Weltkriegs haben hier 60 verschiedene Einheiten ihren Wachdienst absolviert. An den Felswänden und Felsvorsprüngen sind 60 verschiedene Wappen, symbolische Figuren, landschaftliche Darstellungen von Bern, Luzern, Kloster St. Gallen und auch Bilder von der schweizerischen Mythologie (Wilhelm Tell, Helvetia, Wachsoldat) zu sehen. Dieser Wappenfelsen ist eine Attraktion (s. Foto). Danach wanderten wir durch das Chaltbrunnental. In diesem Tal befinden sich Info-Tafeln über den Karstlehrpfad. Eine Beschreibung ist im genannten Blog ausführlich erfolgt.

 


Im Gerölfeld der Drei Zinnen
 

Im Geröllfeld der Drei Zinnen
Vom 16.09. bis 23.09.2018 verbrachten wir eine fantastische Wanderwoche am Misurinasee in Südtirol. Von dort aus unternahmen wir sehr schöne Wandertouren. Der Höhepunkt war die Umrundung der Drei Zinnen. In Blog 2 von 4 berichtete ich von dieser Tour (Blog vom 03.10.2108, Südtirol 2: Im Geröllfeld der Drei Zinnen verletzt).
Zunächst war der Weg gut begehbar, dann verlief er sich in einem Geröllfeld. Wir waren kurzzeitig in dieser Gesteinshölle gefangen. Ich dachte mir noch, kein Bergsteiger oder Drei-Zinnen-Bezwinger hätte ein solches Geröllfeld freiwillig durchquert. Wir schimpften auf die Weggestalter, die keinen Hinweis auf diese Steinwüste angebracht hatten. Der Weg hätte gesperrt werden müssen. Zu allem Unglück blieb Wanderfreund Kanu-Heinz mit einem Fuss in einem Spalt zwischen 2 grossen Steinen hängen. Toni befreite ihn. Heinz zog sich beim Abstützen an den Felsbrocken Hautabschürfungen am Arm und eine Prellung am Schultergelenk zu. Er konnte dann die Wanderung um die Drei Zinnen fortsetzen. Auf dem Foto sind Kanu-Heinz und ich zu sehen. Da waren wir noch frohen Mutes, die Gesteinshölle heil zu überwinden.

 

Das waren nur einige wenige Höhepunkte des Wanderjahres. Weitere Touren waren: Gersbach (Wanderung um die Windkraftanlagen), Müllheim, Gisiboden, Ötlingen, Stübenwasen, Knöpflesbrunnen, Riedlingen und Tannenkirch, Planetenweg bei Egringen, Oltingue (Elsass) und die Petite Camargue (Elsass). Ein Höhepunkt war der Besuch des Eisenbahnmuseums in Mülhausen.

 


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